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08.01.2021, 00:00 Uhr
Barrierefreier Ausbau des Unkler Bahnhofs auf dem Abstellgleis
Landtagabgeordnete Ellen Demuth fragt nach und setzt sich für den Ausbau ein
Unkel wird wohl noch länger auf den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs warten müssen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth erfuhr bei einer Anfrage an Wirtschaftsminister Volker Wissing, dass derzeit zwischen dem Land, den Zweckverbänden Schienenpersonennahverkehr Rheinland- Pfalz Nord und Süd und der DB Station&Service der Entwurf einer Rahmenvereinbarung sowie die zugehörige Projektliste  abgestimmt wird und im Jahr 2021 unterzeichnet werden soll. Trotz der Vorleistungen, die die Stadt Unkel mit der Neugestaltung des Bahnhofsumfelds leistet,. steht sie auf der Projektliste hinten. 
CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth
Ellen Demuth berichtet von der im Dezember 2020 eigegangenen Antwort aus dem FDP-geführten Ministerium:

Wie wir wissen, ist von den neun aktiven Stationen der Deutschen Bahn im Landkreis Neuwied die Station Neuwied bereits modernisiert, für Linz beginnen die Umbauarbeiten im Januar 2021.

Zu den übrigen Bahnhöfen an der Rheinschiene gibt das Verkehrsministerium folgendes bekannt: Die Umsetzung der Maßnahme in Bad Hönningen ist für das Jahr 2024 vorgesehen. Für die Stationen Engers, Erpel, Leutesdorf, Rheinbrohl und Unkel sind perspektivisch ebenfalls Maßnahmen in der neuen Rahmenvereinbarung vorgesehen. Die Umsetzung ist für die zweite Hälfte der Vertragslaufzeit vorgesehen. Die Station Leubsdorf bleibt bisher außen vor: Ob sie Bestandteil der neuen Rahmenvereinbarung wird, ist noch offen.

Ellen Demuth kritisiert: „Von neun Stationen zwischen Neuwied und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen sind bis Mitte des Jahres 2022 nur zwei barrierefrei ausgebaut. Bis mit Bad Hönningen eine weiter dazukommt, werden wir wahrscheinlich das Jahr 2026 schreiben. Alle übrigen Bahnhöfe müssen weiter auf einen Ausbau warten. Die Region zwischen den Ballungsräumen Koblenz und Köln-Bonn, die eigentlich so verkehrsgünstig ‚an der Strecke‘ liegt, hat eine zügigere Umsetzung verdient. Gemeinsam mit den Kommunen vor Ort werde ich mich dafür einsetzen.“